Lynch Syndrom

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Schottische Krebsforscher haben eine Formel entwickelt...

   Die neue Formel ist aussagekräftiger als Bethesda-Kriterien und Amsterdam-Kriterien - Identifizierung der Tumoren mit schlechter Prognose - Bei positivem Test intensive Früherkennung bei Verwandten

"Schottische Krebsforscher haben eine Formel entwickelt, die unter der Masse der Darmkrebspatienten jene mit einem erhöhten Risiko auf ein Lynch Syndrom herausfinden soll. Diese erblichen Tumoren liegen nach ihrer Studie im New England Journal of Medicine (1) bei 4 Prozent aller Tumoren vor, die vor dem 55. Lebensjahr auftreten...

Dafür untersuchtem dir Forscher die Gruppe von 870 Patienten mit Darmkrebs. Einziges Selektionskriterium war eine Tumordiagnose vor dem 55. Lebensjahr, was beim Darmkrebs immer auf eine mögliche hereditäre Form hinweist. Bei 38 Patienten (4 Prozent) wurden Mutationen in den drei Genen gefunden, wobei Männer doppelt so häufig betroffen waren wie Frauen. Das Geschlecht ist deshalb neben dem Alter auch einer der Faktoren, die in die Formel einfliessen, welche die Autoren im Internet publiziert haben. Von grösserer Bedeutung sind allerdings die Lokalisierung des Tumors im Darm, die Tatsache eines synchronen oder metachronen Tumorwachstums sowie als wichtigster Faktor die positive Familienanamnese

 

    Rebecca A. Barnetson et al: Identification and Survival of Carriers of Mutations in DNA Mismatch-Repair Genes in Colon Cancer. NEJM 2006; 354: 2751-2763

  1. New Genetic Test to Spotlight Bowel Cancer Risk

  2. Das neue Formel: Prediction of DNA mismatch repair gene mutation status in incident colorectal cancer cases*.